Die Folkmusik-Homepage von Klaus Schaefer  
 














IV. Nordic Folk Weekend Berlin 2001 im Laabsaal


Freitag 19. Oktober
A Cappella und Keltisches um Acht:

Samstag 20. Oktober
Der große Folkabend um Acht:

  • Molwert
    Die Hessen-Folker
    Jiddische Lieder und Bissiges zur Lage der Nation
     
  • Blackeyed Biddy
    Teil 2 für alle, die mehr wollen

Sonntag 21. Oktober
Kinderprogramm:

Kehraus um halbAcht:

  • Robin Laing
    Schottlands Liedermacher No. 1
    Die Geschichte des Whiskys
     
  • UTLA und Berit Opheim
    Ethno-Folk-Jazz aus Westnorwegen
     
  • Extra Drai
    Frankfurt bittet zum Tanz mit Drehleier und Dudelsack und Callerin

Festival-Informationen: Klaus Schäfer Tel.: +49 3303 210 555


 

Die Musiker des Festivals:

 

Monkey's Orphan

Das Wort Shanty hat hierzulande keinen guten Ruf. Es erinnert an große Chöre, die abgedroschene Gassenhauer wie das allseits bekannte "What shall we do with the drunken sailor" vor einem volkstümlich eingestimmten Publikum zum Besten geben. Dabei sind Shantys eigentlich Arbeitslieder, die gesungen wurden, um in den Job an Bord eines Frachtseglers einen Rhythmus zu bringen. Monkey's Orphan, das a cappella-Trio aus dem englischen Hull, will an diese Zeit erinnern. Pete 'Shanty Jack' Hayselden, früher Maschinist auf einem Schlepper und heute die Autorität auf dem Gebiet der Sea Songs, hat sich mit zwei englischen Folksängern zusammengetan, dem Gitarristen Paul Gough und dem Multinistrumentalisten Robin Garside. Gemeinsam ziehen sie eine Bühnenshow ab, die nicht nur a cappella-Gesang vom Feinsten bietet, sondern auch wilde Instrumentalstücke mit Akkordeon, Gitarre und Fiddle sowie eine spaßig derbe Anmoderation, bei der kein Auge trocken bleibt.

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Blackeyed Biddy

Das Duo ist in Schottland eine Institution. Es gehört zu jedem Folkfestival wie Guiness und Kilt. Der waschechte Schotte Lionel McLelland spielt, wenn er nicht gerade mit seiner harzigen Stimme singt, am liebsten auf seiner Whistle. Diese kleine Pfeife trägt er immer in seiner Gesäßtasche mit sich herum. Seinen Kontrabass, hinter dem er fast verschwindet, bringt er nur mit auf die Bühne, wenn er gute Laune hat. Daneben beherrscht Lionel die Gitarre, die Blockflöte und die Mandola. Kris Koren, der ruhende Pol des Duos, ist ebenfalls auf vielen Instrumenten zu Hause: Gitarre, Mandola, Mandoline, Bodhran und Banjo.

Das Repertoire der Beiden reicht von uralten schottischen Balladen über Jigs und Reels, also irische und schottische Tänze, bis hin zu zeitgenössischen Liedern. So thematisiert Lionel in dem Stück "Monday Morning" den allseits bekannten Wochenanfangs-Frust. Nicht von ungefähr hat Blackeyed Biddy als Celtic-Rock-Formation angefangen. Der Rhythmus steckt ihnen heute noch im Blut. In ihren Konzerten ist außerdem Mitsingen angesagt. Die Refrains sind so angelegt, dass auch Zuhörer, die nicht des Schottischen mächtig sind, mitkommen. Vielleicht hat man ihnen deshalb das Etikett "Pub-Folk" angeklebt.

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Molwert

Molwert (südhessisch: Maulwurf) dürfte eine der dienstältesten Folk-Formationen im südhessischen Raum sein. Denn die vier Musiker spielen in unveränderter Besetzung schon seit 1979 zusammen. Dennoch hat die Gruppe die Freude am gemeinsamen Musizieren nicht verloren.

Witzig-locker kommentieren die Vier ihr aktuelles und historisches Material. Es reicht vom deutschen politischen Lied über traditionelle irische und schottische Balladen bis hin zum französischen Chanson. Doch bei allem Spaß feuern die Maulwürfe ihre Pfeile ab gegen Umweltsünden, Spießigkeit, Rassismus und Obrigkeitsdenken. Eine Spezialität der Gruppe sind die Lieder des schwedischen Dichters Carl Michael Bellman wie das Stück "Weile an dieser Quelle", das gut zum Ambiente des Labsaal passt. Heißt es doch hier: "Komm Ulla lass uns trinken aus dieser Quelle Wein und Bier, und wenn wir dann versinken, was können wir dafür?" Eine zweite Spezialität der Südhessen sind jiddische Lieder wie "Di grine Kusine".

Wie ein roter Faden wirkt die Instrumentierung der Gruppe - bringt sie doch einen irischen Touch ins Repertoire: Dafür sorgen schon Tin whistle, Mandoline, Akkordeon und Gitarre. Überhaupt sieht es auf der Bühne aus wie in einem Laden für Musikerbedarf, man kann sich kaum rühren vor lauter Instrumenten.

Molwert spielt in folgender Besetzung:
Klaus-Peter Basel: E-Bass, akustischer Bass
Edgar Illert: Gitarre, Flöten, Mandoline, Bouzouki, Akkordeon, Gesang
Dietrich Jaekel: Querflöte, Gesang
Hans-Willi Ohl: Gesang, Gitarre, Mandoline.

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Kunterbunt aus Grasberg

Jede Menge Klänge. Neue Lieder und Tänze für Menschen ab 5

Mit ihren Liedern "Drei Schweine saßen an der Leine" und "LeLoLei" haben Ulrike Weiß und Jens-Peter Müller erste Hits gelandet. Seit 1986 treten sie als "Kunterbunt aus Grasberg" in Schulen, Kindergärten, bei Folkfestivals und anderen Festen, in Kirchen und Krankenhäusern auf. Sie wirkten in Kindersendungen des SDR des WDR, im Saarländischen Rundfunk, beim Südwestfunk und bei Radio Bremen mit. Die CD "Schatzsuche" wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Kunterbunt aus Grasberg macht nicht nur einfach Musik, sondern animiert zum Mitmusizieren und Mittanzen. Dabei stehen neben Geige und Gitarre viele ungewöhnliche lnstrumente zur Verfügung wie Löffel, Ukulele, Concertina, Streichpsalter, Brummtopf, Kalimba und Wasserflöte. Kunterbunt will Menschen ab 5 neue und alte Klangerlebnisse vermitteln und kommt dabei ohne jede Elektronik aus.

Kunterbunt aus Grasber als Trio oder Quartett : Mit dem Harfenisten und Gitarristen Michael Schumann und oder dem Kontrabassisten Reinhard "Hardy" Röhrs.

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Robin Laing

The Angel's Share - die Geschichte des Malt Whisky in Liedern

Die Idee für dieses Programm kam Robin Laing, dem Singer und Songwriter aus Edinburgh, im Sommer 1995. Damals machte er Ferien auf der Isle of Eigg. Das Wetter war - wie immer - scheußlich und nur mit einem Glas Malt Whisky zu ertragen. Und wie er so dasaß mit dem Glas in der Hand und aufs Meer hinausschaute, da wusste er, dass er ein Lied über den Whisky schreiben musste. Bei dem einen Glas und dem einen Lied ist es nicht geblieben.

Robin hat daraus ein ganzes einstündiges Programm gemacht, in dem man erfährt, wie der Whisky hergestellt wird, warum die calvinistischen Schotten das Wasser des Lebens zwar produzieren, aber selbst nicht trinken dürfen. Wie eine Kirche zur populärsten Whisky-Brennerei Schottlands wurde und zu welchen Exzessen der übermäßige Genuss des braunen Malztrankes mancherorten führt.

Warum seine Show "The Angels's Share" heißt, ist am Sonntagabend zu erfahren.

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Utla und Berit Opheim

Improvisierte Volksmusik aus Westnorwegen - so überschreiben die Drei von UTLA (sprich: Üttla) ihr Programm. Im Mittelpunkt des "Ethno-Jazz" aus Skandinavien stehen die überlieferten Melodien uralter Tänze wie Gangar, Springar und Halling sowie Psalme und Hirtenrufe aus dem wilden Ulta-Tal in Westnorwegen. So erhaben und bezaubernd, so verwegen und aufregend wie die Landschaft ist auch die Musik der Formation.

Aufsehenerregend ist das Instrumentarium des Schlagzeugers, der ein halbes Fjell aus klingenden Steinen, knorrigen Ästen, und Rentierglocken auf die Bühne stellt. Dazu kommen Hardangergeige, Saxophon und Tierhörner. Mit auf Tour ist die Folk-Sängerin Berit Opheim.

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Extra Drai

Den Folkbazillus haben sich die Drei von Extra Drai in Frankreich bei Festivals eingefangen. Ihre Musik aus dem Okzident ist eine eigenwillige Melange aus traditioneller Folkmusik (Frankreich/England), Eigenkompositionen und Elementen anderer Musikstile. Der Sound von Extra Drai wird durch die außergewöhnliche Instrumentierung, sowie die große Bandbreite der musikalischen Erfahrungen der 3 Musiker - von Klassik bis Rock - geprägt. Bei ihren Auftritten in Deutschland, Frankreich und Italien haben Ute Überreiter (Drehleier, Geige, Flöte, Gesang), Wolfgang Überreiter (Gitarre, Saxophon, Gesang) und Andreas Neumann (Diatonisches Akkordeon, Dudelsack, Gesang) mit ihrer kraftvollen und einfühlsamen Folkmusik begeistert.

Damit es nicht nur beim Zuhören bleibt, spielt Extra Drai auch für Tanzbegeisterte. Nach kurzen Tanzerklärungen kann jeder dieses "Extra" selbst erleben!

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Nordic Folk Weekend 96 | Nordic Folk Weekend 1998